22 February 2012    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   WBG WeltgeschichteHistorikertag Berlin 2010

Präsentation der sechsbändigen „WBG Weltgeschichte“

48. Deutscher Historikertag, Berlin, 29.9.2010

Nur wenige Tage nach dem Erscheinen der beiden letzten Bände wurde die WBG-Weltgeschichte auf dem Historikertag in Berlin einem großen Publikum vorgestellt.  Zahlreiche Interessierte, darunter Autoren und Mitglieder der WBG, aber auch Pressevertreter und Verlagskollegen drängten sich in dem überfüllten Hörsaal der Humboldt-Universität zu Berlin.

Der Präsident der Humboldt-Universität, Professor Christoph Markschies, begrüßte die Versammelten mit einem launigen Grußwort aus der Sicht des Kirchenhistorikers. Darauf ließ der Geschäftsführende Direktor der WBG, Andreas Auth, die Entstehungsgeschichte der WBG-Weltgeschichte kurz Revue passieren: Nach mehrjähriger Vorarbeit erschienen die sechs Bände innerhalb nur eines Jahres und liegen nun geschlossen vor. Anschließend sprach Professor Helwig Schmidt-Glintzer für die sieben Herausgeber und erläuterte die „globale“, nicht mehr eurozentrische Konzeption der WBG-Weltgeschichte.

Den Festvortrag hielt der Mediävist Professor Michael Borgolte. Er sprach über das „Mittelalter in der größeren Welt. Eine europäische Kultur in globaler Perspektive“ und unterzog das Gesamtunternehmen einer kritischen Würdigung. Er rekonstruierte, dass das Bedürfnis nach „Weltgeschichte“ in der Nachkriegszeit groß gewesen sei, die verschiedenen Konzepte einer Weltgeschichtsschreibung dann aber in den 1970er Jahren in der Historikerzunft für unmöglich erklärt worden seien. Vor diesem Hintergrund analysierte er das neue Konzept der WBG-Weltgeschichte, die – so sein Fazit – natürlich nicht alle Fragen beantworte, aber viele Aspekte in überzeugenden neuen Zusammenhängen zeige und natürlich auch der Forschung weitere Impulse gebe.

Im Anschluss an die Buchvorstellung gab der Verlag einen Empfang und stieß mit den Herausgebern, Autoren und weiteren Gästen auf den erfolgreichen Abschluss der WBG-Weltgeschichte an.

Wir freuen uns, dass die nun vollständig lieferbare WBG-Weltgeschichte so guten Anklang gefunden hat und sind uns sicher, dass dieser neuartige globale Ansatz Anlass zu interessanten und spannenden Diskussionen geben wird. Auch Sie laden wir herzlich zur Lektüre ein.

 

Zum Vortrag von Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer: Ein Einblick in den „Ausblick“ der WBG Weltgeschichte 

 

 

1 Aufmerksame Zuhörer: Herausgeber Hans-Ulrich Thamer, Andreas Auth (WBG), Festredner Michael Borgolte, Herausgeber Helwig Schmidt-Glintzer, ganz rechts Herausgeber Walter Demel

 

 

2 Im Gespräch: der Präsident der HU Berlin, Professor Christoph Markschies, mit Professor Borgolte und Professor Schmidt-Glintzer

 

 

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3 Professor Markschies bei seinem lebhaften Grußwort

 

 

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4 Professor Michael Borgolte fragte in seiner Festrede kritisch: wie kann man heute eine Weltgeschichte schreiben?

 

 

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5 Großes Gedränge beim anschließenden Empfang

 

 

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6 Großes Gedränge beim anschließenden Empfang

 

 

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7 Andreas Auth, Direktor der WBG, und Herausgeber Professor Demel (München)

 

 

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8 Herausgeber Walter Demel (links) und Autor Uwe Jochum (2. von rechts) mit Frau Jochum

 

 

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9 Die Redakteurin der WBG-Weltgeschichte, Britta Henning, und einer der Herausgeber, Walter Demel

 

 

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10 Autorin Prettenthaler-Ziegerhofer (links) im Gespräch

 

 

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11 Herausgeber Schmidt-Glintzer im Gespräch

 

 

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12 Andreas Auth, WBG, mit Herausgeber Professor Thamer, Münster

 

 

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13 WBG-Lektor Baulig (links) im Gespräch mit Prof. Johannes Engels (Autor der WBG)

 

 

Photos:

Cornelia Maschler, WBG (von oben 1, 3, 4, 13)

Dr. Jörn Laakmann, WBG (die übrigen) 

 

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