Johannes Fried / Ernst-Dieter Hehl (Hrsg.)
Weltdeutungen und Weltreligionen.
600 bis 1500.
> die Autoren
> Inhaltsverzeichnis und Leseproben
Im Mittelpunkt des dritten Bandes steht zunächst die Vielfalt der Welt zwischen dem 7. und dem 15. Jahrhundert. In Asien und Afrika verdichten sich in dieser Zeit große historische Räume und treten neben das mittelalterliche Europa. Über die kontinentalen Grenzen hinweg entwickelt sich ein reger wirtschaftlicher und kultureller Austausch. Dabei treffen auch die großen Weltreligionen – Judentum, Christentum und Islam – mit ihren wechselseitigen Beziehungen und Konflikten aufeinander. Es geht hier nicht nur um verschiedene Wege zum religiösen Heil, sondern auch um unterschiedliche Weltdeutungen und ihre Vernetzung mit dem gesellschaftlichen Leben. Außerdem bilden sich neue Herrschaftsordnungen heraus – Könige, Kaiser und Päpste bestimmen das politische Geschehen dieser Epoche. Zugleich vollzieht sich mit dem Aufblühen der Städte ein tiefgreifender Wandel der Lebensformen. Alle diese Aspekte werden in diesem Band der WBG WELTGESCHICHTE berücksichtigt.
Mit Beiträgen von:
Anna Akasoy, Ingrid Baumgärtner, Lutz Berger, Michael Borgolte, Franz-Reiner Erkens, Alexander Fidora, Alfred Haverkamp, Eva A. Haverkamp, Ernst-Dieter Hehl, Klaus Herbers, Volkhard Huth, Nikolas Jaspert, Dierk Lange, Matthias Lutz-Bachmann, Gert Melville, Achim Mittag, Helwig Schmidt-Glintzer, Annette Schmiedchen, Felicitas Schmieder, Stefan Schröder, Hubert Seiwert, Walter Slaje.